| Triglochin maritimum L. | Strand-Dreizack |
| Juncaginaceae | Dreizackgewächse |
| Pflanzensteckbrief: : Die Pflanze ist ein Hemikryptophyt (Horstpflanze) und wird 10 bis 60 cm hoch. Der Strand-Dreizack blüht von Mai bis August. Die 3 bis 15 cm lange Traube ist dicht und vielblütig. Die Zwitterblüten sind kurz gestielt und bestehen aus 6 gleichartigen, dunkelgrünen Blättern (Perigon). Der aufrechte Stengel ist sehr dünn und erinnert an Stengel und Blätter feingliedriger Binsen. Auch die grundständigen, halb-stielrunden Blätter täuschen Binsenblätter vor. Die eiförmigen Spaltfrüchte zerfallen bei der Reife in 6 einsamige Teilfrüchte. Diese Klettfrüchte werden durch Tiere verbreitet. Triglochin maritimum (Werner Rothmaler: Exkursionsflora von Deutschland, Gefäßpfl. Atlasband 3; Gustav Fischer Verl. Jena, 1995) |
![]() Triglochin maritimum W.Rothmaler, Exkursionsflora von Deutschland, G. Fischer Verlag 1995, © Spektrum Akademischer Verlag,Heidelberg, Berlin |
| Vorkommen: Der Strand-Dreizack ist auf den Salzwiesen der Nord- und Ostsee, aber auch an den Meeresküsten des kalten und gemäßigten Klimas weltweit verbreitet. Die Pflanze bildet auf den nassen und ziemlich salzhaltigen Wiesen der Marschen oft große Bestände. |
Verwendung: Trichglochin maritimum wurde zur Sodabereitung genutzt. Die Pflanze liefert ein wohlschmeckendes, spinatähnliches Gemüse. Der chlorartige Geruch verliert sich beim Kochen. Trichglochin maritimum ist gern auf Weiden gesehen, da er vom Vieh bevorzugt gefressen wird (wahrscheinlich wegen seines Gehalts an Salzen). |
| Wissenswertes: Seinen Namen verdankt er den eiförmigen Früchten, die in 3 doppelsamige Teilfrüchte zerfallen und sich mit Geduld nochmals teilen lassen, daher kennen auch einige Leute die Pflanze unter dem Namen Sechszack. |
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